AGB

Verkauf von Handy- und OnlineTickets über den Ticketshop der MVV GmbH

Allgemeine Geschäftsbedingungen und Datenschutzgrundsätze

 

1. Allgemeines

(1) Für den Erwerb und die Nutzung von Handy-/OnlineTickets über den Ticketshop der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH (im folgenden MVV GmbH genannt), die im Namen und auf Rechnung des Verkehrsunternehmens Busbetrieb Josef Ettenhuber GmbH handelt, gelten diese Allgemeine Geschäftsbedingungen. Sie ergänzen die Allgemeinen Beförderungsbestimmungen, Tarifbestimmungen und Fahrpreise des MVV-Gemeinschaftstarifs in ihrer jeweils geltenden Fassung.

(2) Die MVV GmbH bedient sich zur Abwicklung des e-Payment-Services (z.B. Webshop, Mobile-App) des IT-Dienstleisters EOS UPTRADE GmbH, Schanzenstraße 70, 20357 Hamburg, und des Finanzunternehmens LogPay Financial Services GmbH (im Folgenden LogPay genannt), Schwalbacher Straße 72, 65760 Eschborn. Hierfür werden zur Vertragsabwicklung erforderliche personenbezogene Daten an die genannten Dienstleister übermittelt.

(3) Der Einzug der Entgeltforderung für die erworbenen Handy-/OnlineTickets erfolgt durch LogPay, an welche sämtliche Entgeltforderungen verkauft und abgetreten wurden (Abtretungsanzeige). Die LogPay ist Drittbegünstigter der nachfolgenden Bestimmungen. Sie ist zudem ermächtigt, den Forderungseinzug im eigenen Namen und für eigene Rechnung durchzuführen.

 

2. Anmeldung (Eröffnung eines Kundenkontos)

(1)   Um Handy-/OnlineTickets im Ticketshop der MVV GmbH erwerben zu können, muss sich der Kunde zunächst dort unter wahrheitsgemäßer und vollständiger Angabe der nachfolgenden Punkte in deutscher oder englischer Sprache registrieren:

  • Name und vollständige Adresse
  • Geburtsdatum
  • E-Mail-Adresse
  • gewünschtes Bezahlverfahren
  • Bankverbindung mit IBAN und BIC (im Falle SEPA-Lastschriftverfahren)
  • Kreditkartendaten (im Falle Kreditkartenzahlverfahren)
  • Zustimmung zu den allgemeinen Geschäftsbedingungen

(2) Die MVV GmbH übernimmt keinerlei Gewährleistung für die Verfügbarkeit des Ticketshops für den Kauf von Handy-/OnlineTickets.

(3) Der Kunde verpflichtet sich, Änderungen seiner persönlichen und vertragswesentlichen Daten (z.B. Name, Adresse, Zahlverfahren und E-Mail-Adresse) unverzüglich in seinem persönlichen Login-Bereich entsprechend zu ändern. Kommt der Kunde seiner Informationspflicht nicht nach, ist LogPay berechtigt, den Kunden mit den dadurch entstehenden Mehraufwendungen zu belasten.

 

3. Erwerb und Nutzung von Handy-/OnlineTickets

(1) Mit der Bestellung eines Handy-/OnlineTickets gibt der Kunde ein Angebot auf Abschluss eines Kaufvertrags ab. Die Bestellung erfolgt durch das Klicken der Schaltfläche „Kaufen“ im MVV-Ticketshop auf der Internetseite www.mvv-muenchen.de/ticketshop oder in der MVV-App. Der Kaufvertrag kommt zwischen dem Kunden und der MVV GmbH zustande. Der Vertragsschluss erfolgt durch Rücksendung einer Bestätigung per E-Mail als Kaufbestätigung seitens der MVV GmbH. Der Kaufpreis ist sofort fällig. Der Beförderungsvertrag kommt mit dem Verkehrsunternehmen zustande, dessen Verkehrsmittel jeweils genutzt wird.

(2) Die Tickets, die über diesen Vertriebsweg angeboten werden, und die Höhe des Kaufpreises sind im Internet unter www.mvv-muenchen.de benannt. Die Höhe des Kaufpreises für das Handy-/OnlineTicket ergibt sich aus den jeweils geltenden Beförderungs- und Tarifbestimmungen des MVV-Gemeinschaftstarifs.

(3) Die Zahlung hat an das Finanzunternehmen zu erfolgen. Die im Rahmen des Bestellvorgangs und der Nutzung des Handy-/OnlineTickets ggf. entstehenden Telekommunikationskosten trägt der Kunde.

(4) Das Handy-/OnlineTicket berechtigt, soweit es nicht mit einem genauen Geltungszeitraum versehen ist, zum sofortigen Fahrtantritt; es gilt der MVV-Gemeinschaftstarif. Der Kunde muss das Handy-/OnlineTicket vor Fahrtantritt und ggf. vor Durchschreiten der Bahnsteigsperre erwerben und sich vom Erhalt eines gültigen Handy-/ OnlineTickets überzeugen. Für die Gültigkeit des Handy-/OnlineTickets ist letztendlich der Datenbankeintrag beim IT-Dienstleister maßgeblich.

(5) Das Handy-/OnlineTicket ist nicht übertragbar und gilt nur in Verbindung mit einem gültigen Kontrollmedium für die auf der Fahrkarte angegebene Person. Bei Gruppenfahrten muss die in der Fahrkarte angegebene Person stets mitfahren.

(6) Handy-/OnlineTicket und gültiges Kontrollmedium sind zu Kontrollzwecken bei der Fahrt bzw. in den Betriebsanlagen ständig mitzuführen und auf Verlangen dem Kontrollpersonal zur Kontrolle vorzuzeigen. Kann der Kunde bei der Fahrkartenkontrolle kein Handy-/ OnlineTicket vorlegen (z.B. infolge technischer Störungen oder eines leeren Akkus etc.), gilt dies als Fahrt ohne gültigen Fahrschein gemäß den Bestimmungen des MVV-Gemeinschaftstarifs. Für den Fall der Nichtverfügbarkeit, der fehlerhaften oder der unvollständigen Übertragung des Handy-/OnlineTickets ist der Kunde verpflichtet, vor Fahrtantritt anderweitig ein gültiges Ticket zu erwerben. Im Fall einer fehlerhaften Doppelbuchung kann sich der Kunde an folgende Adresse wenden:

Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH (MVV) 
Thierschstraße 2
80538 München 
E-Mail: kundenbetreuung@mvv-muenchen.de

(7) Eine nachträgliche Vorlage des Handy-/OnlineTickets im Falle einer Beanstandung wird nicht anerkannt.

(8) Erstattung und Rücknahme von Handy-/OnlineTickets sind ausgeschlossen.

 

4. Kein Widerrufs- oder Rückgaberecht

Der Kunde hat kein Widerrufsrecht und kein Rückgaberecht für die gekauften Handy-/OnlineTickets, da gemäß § 312b Abs. 3 Nr. 6 BGB die Vorschriften für Fernabsatzverträge keine Anwendung auf Verträge über die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Beförderung finden, wenn sich der Unternehmer bei Vertragsschluss verpflichtet, die Dienstleistung zu einem bestimmten Zeitpunkt oder innerhalb eines genau angegebenen Zeitraums zu erbringen.

 

5. Kündigung des Kundenkontos

(1) Der Kunde kann das Kundenkonto gegenüber der MVV GmbH jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist elektronisch per E-Mail an kundenbetreuung@mvv-muenchen.de oder schriftlich kündigen. Offene Forderungen gegenüber dem Kunden (z.B. Abrechnung noch nicht bezahlter Fahrten) bleiben von der Kündigung unberührt. Die MVV GmbH kann das Kundenkonto jederzeit schriftlich per E-Mail an die vom Kunden hinterlegte E-Mail-Adresse, unter Einhaltung einer 14-tägigen Frist, ordentlich kündigen. Eine ordentliche Kündigung erfolgt, wenn der Kunde innerhalb von zwei Jahren keine Tickets erworben und an seinen Vertragsdaten keine Veränderung vorgenommen hat.

(2) Zur außerordentlichen Kündigung des Kundenkontos mit sofortiger Wirkung ist die MVV GmbH insbesondere berechtigt, wenn

  • der Kunde gegen die Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen (z.B. durch Manipulation von Handy-/OnlineTickets) oder im Zusammenhang mit der Nutzung von Handy-/OnlineTickets gegen geltendes Recht verstößt,
  • der Kunde bei der Anmeldung falsche Daten angegeben hat,
  • eine Forderung gegen den Kunden nicht einbringbar ist oder die wesentliche Verschlechterung der Vermögensverhältnisse des Kunden droht bzw. zu vermuten ist,
  • der Kunde im Zusammenhang mit der Nutzung von Handy-/OnlineTickets Rechte Dritter, insbesondere Rechte der beauftragten Dienstleister, verletzt,
  • der Kunde Leistungen der Vertragspartner missbraucht oder
  • ein sonstiger wichtiger Grund vorliegt, durch den die Fortsetzung der Geschäftsbeziehungen für die MVV GmbH wegen Vertrauensverlustes (z.B. bei Manipulationen) unzumutbar ist.

 Für die Form der außerordentlichen Kündigung gilt Abs. 1 entsprechend.

(3) Mit Wirksamwerden der Kündigung können mit sofortiger Wirkung keine Handy-/ OnlineTickets mehr gekauft oder genutzt werden.

 

6. Zahlverfahren und Abrechnung

(1) Für die Zahlung des gebuchten Tickets gelten ergänzend zu den oben beschriebenen Bedingungen die nachfolgenden Regelungen. Alle Zahlverfahren stehen nur voll geschäftsfähigen Personen über 18 Jahren zur Verfügung.

(2) Der Kunde kann für Bestellungen im Webshop zwischen folgenden Zahlverfahren wählen:

  • Abrechnung über das SEPA-Lastschriftverfahren
  • Abrechnung über Kreditkarte (Visa, MasterCard oder AMEX)

Andere Zahlverfahren sind ausgeschlossen. Ein Anspruch des Kunden zur Teilnahme an einem bestimmten der genannten Zahlverfahren besteht nicht.

 

7. Einzug

(1) Der Einzug der Forderung über das SEPA-Lastschriftverfahren erfolgt durch LogPay in der Regel innerhalb der nächsten vier (4) Bankarbeitstage nach Kauf des Tickets. Die Belastung des Bankkontos oder der Kreditkarte ist abhängig von der Verarbeitung des Kreditinstitutes oder des kreditkartenherausgebenden Instituts des Kunden. Die Übersicht über die getätigten Ticketkäufe (nachfolgend auch „Umsatzübersicht“) enthält Einzelkaufnachweise und ist ausschließlich elektronisch über das Internetportal www.mvv-muenchen.de/ticketshop nur vom registrierten Kunden einsehbar und abrufbar.

 

8. Zahlung per SEPA-Lastschriftverfahren

(1) Bei Wahl des SEPA-Lastschriftverfahrens sind personenbezogene Daten des Kunden (Vorname, Name, Anschrift, Geburtsdatum und E-Mail-Adresse) und eine Bankverbindung für die eindeutige Zuordnung einer Zahlung zu einem erworbenen Handy-/OnlineTicket erforderlich. Bei Auswahl dieses Zahlverfahrens ermächtigt der Kunde mit Zustimmung zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen LogPay, Zahlungen von seinem angegebenen Konto in Deutschland mittels SEPA-Lastschrift einzuziehen. Zugleich weist er sein Kreditinstitut an, die von LogPay auf sein Konto gezogenen Lastschriften einzulösen. Der Kunde wird darauf hingewiesen, dass er innerhalb von acht (8) Wochen, beginnend mit dem Belastungsdatum, die Erstattung des belasteten Betrages verlangen kann. Es gelten dabei die mit seinem Kreditinstitut vereinbarten Bedingungen. Im Falle, dass der Kunde nicht der Kontoinhaber des angegebenen Kontos ist, stellt er sicher, dass die Einwilligung des Kontoinhabers für den SEPA-Lastschrifteinzug vorliegt.

(2) Der Kunde verpflichtet sich, alle für die Teilnahme am SEPA-Lastschriftverfahren erforderlichen Kontodaten (insbesondere Kontoinhaber, International Bank Account Number (IBAN, Internationale Bankkontonummer) und Business Identifier Code (BIC, Geschäftskennzeichen)) mitzuteilen und im hierfür vorgesehenen Formular im Webshop oder der App einzutragen. Der Kunde erhält im SEPA-Lastschriftverfahren eine Vorabankündigung (Prenotification) durch LogPay über Einziehungstag und -betrag. Der Kunde erhält die Vorabankündigung (Prenotification) mindestens zwei (2) Tage vor Einzug der Forderung. Die Übermittlung der Vorabankündigung (Prenotification) erfolgt auf elektronischem Wege mit der Bestellbestätigung an die angegebene E-Mail-Adresse.

(3) Der Kunde hat sicher zu stellen, dass das angegebene Konto über ausreichende Deckung verfügt, so dass die SEPA-Lastschrift eingezogen werden kann. Sollte eine SEPA-Lastschrift unberechtigt vom Zahler zurückgegeben werden oder der Einzug der Forderung bei dessen Kreditinstitut aus von ihm zu vertretenden Gründen - insbesondere wegen unzureichender Deckung, falscher oder ungültiger Bankdaten oder Widerspruch - scheitern, ist er verpflichtet, für ausreichend Deckung oder für die Behebung des Grundes der Zahlungsstörung zu sorgen, so dass neben dem ausstehenden Betrag die angefallenen Fremdgebühren der Bank zu dem in der Mahnung genannten Tag eingezogen werden können. LogPay ist berechtigt, einen weitergehenden Verzugsschaden geltend zu machen.

(4) Der Kunde verzichtet auf die Einholung eines schriftlichen SEPA-Lastschriftmandates. Der Verzicht wird vom Kunden gegenüber dem Kreditinstitut des Kunden, der Gläubigerbank und dem Gläubiger erklärt. Mit der Weitergabe der Verzichtserklärung an die vorgenannten Parteien ist der Kunde einverstanden. Bei Wegfall oder Unwirksamkeit des Verzichts ist der Kunde verpflichtet, eine schriftliche Mandatserteilung unverzüglich nachzureichen. Dazu genügt eine E-Mail an sepa@logpay.de mit der Bitte um Zusendung des SEPA-Lastschriftmandatsformulars. Der Kunde erhält im Anschluss das Formular für das SEPA-Lastschriftmandat, welches er vollständig ausgefüllt und eigenhändig unterschrieben an LogPay postalisch zurückschicken muss. Sofern der Kunde nicht der Kontoinhaber ist, ist er verpflichtet, die Mandatsreferenznummer an den Kontoinhaber weiterzuleiten.

(5) LogPay wird im Rahmen des Registrierungsprozesses für das SEPA-Lastschriftverfahren oder bei einem Wechsel von einem anderen Zahlverfahren auf das SEPA-Lastschriftverfahren nach eigenem Ermessen eine Überprüfung der Bonität des Kunden durchführen. Dies erfolgt durch Abgleich der angegebenen Personendaten des Kunden gegen den Datenbestand eines Bonitätsdienstleisters (siehe Datenschutz).

 

9. Zahlung per Kreditkarte

(1) Die Abrechnung der gekauften Handy- und OnlineTickets über das Kreditkartenverfahren ist nur mit Visa, MasterCard und AMEX möglich. Andere Kreditkartentypen werden derzeit nicht akzeptiert.

(2) Während des Bestellvorgangs werden die folgenden Kreditkartendaten des Kunden erfasst:

  • Name und Vorname des Kreditkarteninhabers
  • Kreditkartentyp (Visa, MasterCard oder AMEX)
  • Nummer der Kreditkarte
  • Ablaufdatum der Kreditkarte
  • CVC-Code der Kreditkarte
  • und gegebenenfalls Angaben für 3D-Secure zum Schutz vor Kreditkartenmissbrauch

(3) Im Rahmen der erstmaligen Angabe der Kreditkartendaten werden diese geprüft. Dabei werden die vom Kunden angegebenen Daten an das kartenausgebende Institut übermittelt und ein Betrag in Höhe von 1 Euro angefragt und autorisiert. Die Autorisierung verfällt automatisch in der Regel innerhalb von zwei (2) Wochen. Eine Verbuchung oder ein Einzug des angefragten Betrages erfolgt nicht.

(4) Das System der LogPay überprüft die vom Kunden angegebenen Kreditkartendaten auf Richtigkeit und gegebenenfalls vorhandene Sperrvermerke des jeweiligen Kreditkartenherausgebers. Zu diesem Zweck werden die personenbezogenen Daten des Kunden an die unter dem Punkt „Datenschutz“ aufgezählten Unternehmen weitergegeben. Sofern der Kunde für diese Weitergabe der Daten nicht seine Einwilligung erklärt, steht ihm die Zahlung über das Kreditkartenverfahren nicht zur Verfügung. Im Falle, dass der Kunde nicht der Inhaber der angegebenen Kreditkarte ist, stellt er sicher, dass das Einverständnis des Karteninhabers für die Belastung vorliegt. Der Kunde hat zudem sicher zu stellen, dass die angegebene Kreditkarte nicht gesperrt ist und über ein ausreichendes Limit verfügt. Sollte die Autorisierung aus irgendeinem Grund fehlschlagen, erhält der Kunde eine entsprechende Fehlermeldung.

(5) Der Zeitpunkt der Abbuchung vom Konto des Kunden ist durch den jeweiligen Kreditkartenvertrag des Kunden mit seinem kreditkartenausgebenden Institut festgelegt.

(6) Sofern das kartenausgebende Institut des Kunden das „3D Secure-Verfahren“ (Verified by Visa / MasterCard® SecureCode™) unterstützt, findet dieses zur Erhöhung der Sicherheit gegen Missbrauch für die Bezahlung mit Kreditkarte Anwendung.

(7) Sollte der Kunde ungerechtfertigt ein Charge Back (Rückgabe des Betrages) veranlassen oder der Einzug der Forderung aus von ihm zu vertretenden Gründen scheitern, ist der Kunde verpflichtet, zusätzlich zu dem Kaufpreis des gekauften Tickets die angefallenen Fremdgebühren des Kreditkarten-Acquirers zu tragen. LogPay ist berechtigt, einen weitergehenden Verzugsschaden geltend zu machen.

(8) Die eingereichten Forderungen, welche aus dem Kauf von Tickets resultieren, erscheinen dem Kunden in der Kreditkartenabrechnung seines Kreditkartenherausgebers als Gesamtbetrag in Euro. Detaillierte Informationen über die Zusammensetzung des Gesamtbetrages kann der registrierte Kunde über den Webshop einsehen und abrufen.

 

10. Haftung der am Verkauf von Handy-/OnlineTickets beteiligten Verkehrsunternehmen und Dienstleister

(1) Für die Nutzung von Handy-/OnlineTickets ist es erforderlich, technische Systeme und Dienstleistungen Dritter einzusetzen. Die Verkehrsunternehmen, die MVV GmbH und ihre Dienstleister übernehmen für Endgeräte, Softwareprogramme, Übertragungswege, Telekommunikations- und andere Dienstleistungen Dritter weder eine Gewährleistung noch eine Haftung. Für eine fehlerhafte oder nicht erfolgte Übermittlung des Tickets übernehmen sie keine Haftung, sofern der Fehler nicht in ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich liegt.

(2) Der gesamte Schriftverkehr ist an die MVV GmbH zu richten.

 

11. Sperrung

(1) Stellt der Kunde einen Missbrauch seines Kundenkontos fest, ist er verpflichtet, dies unverzüglich per E-Mail an kundenbetreuung@mvv-muenchen.de oder über das MVV-Kundentelefon zu melden. Bis zum Eingang der Meldung haftet der Kunde für die bis dahin entstandenen Forderungen. Die MVV GmbH unterstützt den Kunden nach Erhalt der Meldung während ihrer Geschäftszeiten dahingehend, dass sein Kundenkonto für die Nutzung von Handy-/OnlineTickets sofort gesperrt wird.

(2) Stellt ein Verkehrsunternehmen oder ein Dienstleister einen Missbrauch fest, wird das Kundenkonto sofort gesperrt. Die Sperrmitteilung erfolgt über eine E-Mail durch den IT-Dienstleister. Jeder erfolgte Ticketkauf bzw. jede Inanspruchnahme von Leistungen, die mit dem Kundenkonto erfolgte, gilt bis zum Zeitpunkt der Sperrung als vom Kunden veranlasst.

(3) Für den Fall einer Zahlungsstörung jedweder Art, unabhängig von der gewählten Zahlungsweise, wird das Kundenkonto des Kunden gesperrt, bis die Zahlungsforderungen ausgeglichen sind. In diesem Fall wird der Kunde in einem Mahnschreiben durch den Finanzdienstleister über die erfolgte Sperrung informiert. In diesem Fall können für den Kunden Kosten, wie etwa Mahngebühren, entstehen.

 

12. Datenschutz

(1) Die im Zusammenhang mit der Nutzung der angebotenen Zahlverfahren im Rahmen des Bezahlvorgangs vom Kunden angegebenen personenbezogenen Daten (Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Adresse, E-Mail-Adresse, Bankverbindung, Kreditkartendaten und ggf. Mobilfunknummer) und alle Änderungen werden zum Zwecke der Abwicklung der Zahlungen und zum Forderungsmanagement von dem Finanzunternehmen LogPay Financial Services GmbH, Schwalbacher Straße 72, 65760 Eschborn, verarbeitet und genutzt. 

(2) Im Rahmen des Registrierungsprozesses für das Zahlverfahren SEPA-Lastschrift und/oder bei Änderungen Ihrer Kundendaten im Zusammenhang mit dem Wechsel auf das Zahlverfahren SEPA-Lastschrift kann das Finanzunternehmen LogPay Financial Services GmbH eine Überprüfung Ihrer Angaben und Ihrer Bonität durchführen. Dies erfolgt durch Abgleich Ihrer Personendaten gegen den Datenbestand der SCHUFA Holding AG, Kormoranweg 5, 65201 Wiesbaden.

(3) Zur Prüfung der von Ihnen angegebenen Kreditkartendaten und zur Abwicklung von Zahlungen im Kreditkartenverfahren wird das Finanzunternehmen LogPay Financial Services GmbH Ihre Kreditkarten- und Zahlungsdaten an den Kreditkarten-Acquirer Concardis GmbH, Helfmann-Park 7, 65760 Eschborn weitergeben. 

(4) Für den Fall, dass Sie Ihren Zahlungspflichten nicht nachkommen, werden Ihre personenbezogenen Daten zum Zwecke des Einzugs der Forderungen (z.B. durch Zahlungserinnerungen/Mahnungen) und der Durchsetzung der Forderungen (etwa im Rahmen eines gerichtlichen Mahnverfahrens oder der Zusammenarbeit mit einer Rechtsanwaltskanzlei bei klageweiser gerichtlicher Durchsetzung) an das Inkassounternehmen diagonal inkasso GmbH, Bremer Straße 11, 21244 Buchholz i.d.N. weitergegeben. Die Weitergabe an ein Inkassounternehmen ist insbesondere zulässig, wenn eine der unter § 28 Absatz 1 BDSG genannten Voraussetzungen vorliegt. Bei der Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten werden Ihre berechtigten Belange angemessen berücksichtigt. 

(5) Die Vorschriften der §§ 28, 28a und 28b BDSG gelten ergänzend.

(6) Die personenbezogenen Daten des Kunden und alle damit einhergehenden Änderungen werden gespeichert; sie werden bei der MVV GmbH und/oder den Dienstleistern erhoben und verwaltet. Die MVV GmbH kann die personenbezogenen Daten der bei ihr angemeldeten Kunden zum Zwecke der Kundenbetreuung nutzen und speichern, sie werden ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung des Kunden nicht für Werbezwecke genutzt. Die Dienstleister dürfen die personenbezogenen Daten nur im Rahmen des Verwendungszwecks nutzen und zur Durchführung der Abrechnung speichern. Die anderen am Verkauf von Handy-/OnlineTickets beteiligten Verkehrsunternehmen haben keinen Zugriff auf die personenbezogenen Daten.

(7) Die von der MVV GmbH bzw. von den Dienstleistern gespeicherten personenbezogenen Daten werden zwölf Monate nach Kündigung und Abschluss aller Transaktionen archiviert, danach sind diese durch den Nutzer nicht mehr einsehbar. Die Archivierungszeit richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben; nach Ablauf dieser Archivierungszeit werden sie gelöscht.

(8) Mit jeder einzelnen Nutzung des Handy-/OnlineTickets erklärt der Kunde jeweils sein Einverständnis, dass seine Ticketdaten während der Kontrolle auf Basis des vom Kunden angegebenen Kontrollmediums bei Bedarf von allen beteiligten Verkehrsunternehmen eingesehen werden können.

(9) Soweit Sperrlisten verwendet werden, werden Daten aus Sperrlisteneinträgen sechs Monate nach Fortfall des Sperrgrundes gelöscht.

(10) Sie können die erteilten o.g. Einwilligungen jederzeit wiederrufen, indem Sie eine entsprechende E-Mail an kundenbetreuung@mvv-muenchen.de senden. Bitte beachten Sie, dass die Nutzung des Shops, insbesondere die Bestellung von Tickets über den Shop nach Ausübung des Widerrufsrechts nicht mehr möglich ist.

 

13. Rechtliche Vorgaben zur Streitbeilegung 

Die MVV GmbH informiert gemäß § 36 f. Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VSBG), dass sie derzeit nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilnimmt.

Die Online-Streitbeilegungsplattform der EU-Kommission steht unter dem folgenden Link zur Verfügung: http://ec.europa.eu/consumers/odr/.

 

14. Schlussbestimmungen

(1) Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Sofern der Besteller Kaufmann ist oder seinen Wohnsitz außerhalb Deutschlands hat, wird als ausschließlicher Gerichtsstand München vereinbart.

(2) Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, wird davon die Wirksamkeit des restlichen Vertrages im Ganzen nicht berührt.

 

Letzte Aktualisierung: Juli 2017

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Zahlungsverfahren

Neben dem normalen Lastschriftverfahren werden auch folgende Kreditkarten akzeptiert: